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    Donnerstag, 17. Januar 2008

    79% und 21% - Theorie und Praxis

    Das sind die groben Anteile von Stickstoff (N) mit 79% und Sauerstoff (O2) mit 21% in der Luft und damit auch in den Tauchflaschen (den Restanteil Argon und CO2 lasse ich mal raus - bitte nicht so genau nehmen, liebe Chemiker). Nur eben komprimiert und das auf ungefähr 200bar. Wenn man das ganze jetzt unter Wasser atmet, dann nimmt der Körper über den Blut-Lungenkreislauf dieses Gasgemisch je nach Tiefe unterscheidlich schnell auf (Boyle's Law) bis der partielle Druck des Gemisches dem partiellen Druck des Gewebes in der Tiefe entspricht (Saturation, Henry's Law). Das Ganze bedingt eine bestimmte Nullzeit, wie lange man auf einer bestimmten Tiefe verweilen darf, ohne eine Deco-Stop einlegen zu müssen. Das ist die Theorie simpel ausgedrückt und für manche mehr als langweilig.

    Und das ist die Praxis:
    Ein aussergewöhnlich schöner Raum, in dem man sich fast schwerelos fühlt (wenn ich schon nicht Astronaut werden konnte) und sich vor unglaublichen Eindrücken bis zum letzten Bar der Flasche kaum wehren kann...
    Ein bisschen Stickstoff in den Adern tut dann den Rest. Das darf man und Mo vermissen.

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